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Daimler: Neue Assistenten für noch mehr Sicherheit

© Foto: Daimler

Daimler Buses führt die Generation Active Brake Assist 4 flächendeckend und in Serie für Reisebusse von Mercedes-Benz und Setra ein – mit dem Ziel: die Sicherheit weiter zu erhöhen.


Datum:
23.08.2018
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Seit zehn Jahren erhöht der automatische Notbremsassistent Active Brake Assist in Reisebussen von Mercedes-Benz und Setra die Sicherheit. Jetzt führt Daimler Buses nach eigenen Angaben die Generation Active Brake Assist 4 (ABA 4) flächendeckend für Reisebusse ein. Laut einer Pressemitteilung wird ABA 4 2019 Serienausstattung in allen Reisebussen von Mercedes‑Benz und Setra sein. Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses: „Mit diesem Schritt werden die ohnehin sicheren Omnibusse nochmals sicherer. Wir sind überzeugt: Der Active Brake Assist 4 wird nicht nur Unfälle verhindern, er wird Leben retten.“
 
Stadtbusse wiederum würden vom neuen Preventive Brake Assist profitieren, dem ersten aktiven Bremsassistent in dieser Fahrzeugklasse. On top führen Mercedes‑Benz und Setra den Sideguard Assist ein, den ersten Abbiege-Assistenten für Omnibusse. Mit diesen drei Assistenzsystemen unterstreichen Mercedes‑Benz und Setra ihre Vorreiterrolle bei der aktiven Sicherheit, heißt es in der Unternehmensmeldung weiter.
 
Active Brake Assist 4
Der neue Active Brake Assist 4 bedeute abermals eine Steigerung der Performance: Er führt als erster Notbremsassistent für Omnibusse zusätzlich automatisch ein Bremsmanöver auch auf Fußgänger aus, teilte Daimler mit. Dem Fahrer würden in diesem Fall alle Optionen offenbleiben: Den Fußgänger per Signalhorn warnen, mit dem Bus ausweichen oder eine Vollbremsung ausführen. Basis des ABA 4 ist das Multi-Mode-Radarsystem mit kombiniertem Fernbereichs- und Nahbereichsradar.
 
Preventive Brake Assist
Mit dem Preventive Brake Assist führt Mercedes‑Benz als Weltpremiere den ersten aktiven Bremsassistenten für Stadtlinienbusse ein. Das neue Assistenzsystem warne vor einer Kollision mit sich bewegenden Fußgängern sowie mit stehenden oder fahrenden Objekten und löse bei akuter Kollisionsgefahr zeitgleich automatisch eine Teilbremsung aus. Warnkaskade und Bremseingriff seien auf den Einsatz im Stadtverkehr ausgelegt, weshalb der Preventive Brake Assist bewusst keine automatische Vollbremsung ausführe. Dies verringert die Verletzungsgefahr für Fahrgäste im Bus, vor allem für Stehplatz-Passagiere, teilte Daimler mit. Dem Fahrer stehe jedoch jederzeit die Möglichkeit einer Vollbremsung offen.
 
Der Preventive Brake Assist ist optional für die gesamte Modellfamilie des Mercedes‑Benz Citaro lieferbar, einschließlich dem Großraumbus CapaCity. Auch für das Programm des Stadtbusses Mercedes‑Benz Conecto wird der Preventive Brake Assist optional angeboten.
 
Sideguard Assist
Bei Abbiegemanöver im Stadtverkehr müssen Fahrer gleichzeitig nach vorn Ampeln, Beschilderung, Gegen- und Querverkehr beachten, außerdem seitlich Fußgänger und Fahrradfahrer im Auge behalten. Als weltweit erste Omnibusmarken bieten Mercedes‑Benz und Setra deshalb jetzt optional den Abbiege-Assistenten Sideguard Assist mit Personenerkennung an, heißt es in der Pressemitteilung. Mercedes‑Benz liefert ihn für den Stadtbus Citaro in allen Ausführungen bis zum Großraumbus CapaCity sowie für den Reisehochdecker Tourismo. Setra liefert ihn für seine Reisebusse der ComfortClass 500 und TopClass 500 einschließlich Doppelstockbus Setra S 531 DT.
 
Die Arbeitsweise des Sideguard Assist ist mehrstufig: Befindet sich ein bewegtes Objekt in der seitlichen Überwachungszone, wird der Fahrer optisch informiert. Bei Reisebussen leuchtet im Außenspiegel auf der Beifahrerseite in Blickhöhe des Fahrers eine LED in Dreiecksform gelb auf, ebenso im Kombiinstrument des Fahrers. Beim Citaro ist sie auf der Türseite in der A0‑Säule integriert. Die Leuchte lenkt die Aufmerksamkeit des Fahrers intuitiv auf die Situation neben seinem Fahrzeug. Erkennen die Sensoren eine Kollisionsgefahr, erfolgt eine zusätzliche optische Warnung in Form einer rot leuchtenden LED in Dreiecksform, hinzu kommt eine Vibrationswarnung im Fahrersitz. Herzstück des Sideguard Assist ist eine Radarsensorik mit zwei Nahbereichs-Radarsensoren auf der Beifahrerseite. Sie sind in der Verkleidung unmittelbar hinter dem rechten Vorderrad angebracht. Die seitliche Überwachungszone hat eine Breite von 3,75 Meter. Das System deckt beim Stadtbus die komplette Länge des Omnibusses ab, ergänzt durch zwei Streifen von jeweils zwei Metern nach vorne und hinten. Beim Reisebus wird neben der kompletten Fahrzeuglänge immer der Bereich von fünf Metern vor und bis zu 15 Meter hinter dem Fahrzeug, je nach Fahrgeschwindigkeit, abgedeckt.
 
(tst)

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