Das als Microbus bezeichnete Fahrzeug bietet 9 Sitz- und 12 Stehplätze. Angetrieben wird die Alukarosse von einem Fiat-Serienmotor mit 1.9 Liter Hubraum und 150 PS. Besonders auffällig ist seine äußere Form. Mit 5,46 Metern nicht besonders lang, dafür recht hoch und breit, wirkt der Microbus optisch nicht gerade stromlinienförmig. Dafür ist an der Seite Platz für eine riesige Tür, ähnlich wie man sie von Standardbussen kennt. Die pneumatische Federung verspricht guten Komfort und kann für Rollstühle oder Kinderwagen sogar abgesenkt werden. Das eigentliche Highlight ist seine Frontpartie. Der gerundete Kühlergrill zwischen den beiden Scheinwerfern verleiht dem Bus beinahe ein „lachendes“ Antlitz. In der Grundversion soll der Microbus rund 125.000 Euro kosten. Nun laufen Gespräche, den Microbus für eine längere Testphase nach Dresden und Meißen zu holen.
Dresden testet Gruau
Am 19. und 20. Februar 2008 testete die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) AG einen vom französischen Hersteller Gruau angebotenen Kleinbus.