Allein am Hauptstandort Friedrichshafen dürften 52 Prozent weniger Getriebe als 2008 gebaut werden, so Rolf Lutz, Leiter des Unternehmensbereichs. Weltweit wird ZF nach den bisherigen Prognosen 31 Prozent weniger Nutzfahrzeuggetriebe fertigen. Die Folge: Die Kurzarbeit in Friedrichshafen wird bald stark ausgeweitet und 540 Mitarbeitern werden die befristeten Verträge nicht verlängert. Auch im Ausland gehen Arbeitsplätze verloren. „Aber wir wollen hier die Stammbelegschaft halten“, versicherte Lutz. Derzeit arbeiten 2.500 Mitarbeiter in der Produktion am Bodensee kurz. Lutz erwartet, dass bald auch ein Großteil der 2300 Mitarbeiter in Verwaltung und Entwicklung kurzarbeiten wird. Die Verhandlungen laufen derzeit. Nutzfahrzeuggetriebe haben am Gesamtumsatz von ZF (2008: 12,6 Milliarden Euro) einen Anteil von 29 Prozent.
Einbruch bei ZF-Nutzfahrzeuggetrieben
Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen rechnet 2009 mit einem dramatischen Rückgang bei der Produktion von Nutzfahrzeuggetrieben.