Bis zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember sollen zunächst bis zu zehn Elektrobusse und rund 20 Beschäftigte am neuen Standort eingesetzt werden, so die Hochbahn. In dieser Phase prüfe man „insbesondere das Zusammenspiel von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur unter realen Betriebsbedingungen“ und will die betrieblichen Abläufe für den Regelbetrieb vorbereiten, teilte die Hochbahn mit.
Im Probebetrieb gehe es darum, „die neue Infrastruktur in den täglichen Betrieb zu integrieren“. Dazu gehöre neben der Überprüfung der Ladetechnik auch, dass sich „die Abläufe vor Ort einspielen, die Teams ihre Zusammenarbeit aufnehmen und weitere Fahrerinnen und Fahrer für den Einsatz in Meiendorf ausgebildet werden“, so die Hochbahn.
Regelbetrieb ist für Mitte Dezember geplant
Das Fahrpersonal absolviere bereits reguläre Dienste, so dass sich der Betriebshof schrittweise auf den späteren Alltag mit einer deutlich größeren Busflotte vorbereitet. Zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember soll der E-Bus-Betriebshof regulär in Betrieb gehen. Von Meiendorf aus werden künftig rund 130 lokal emissionsfreie Busse vor allem die Stadtteile im Hamburger Nordosten bedienen. Durch den neuen Standort seien die Busse näher an ihren Einsatzgebieten stationiert, wodurch sich die Busse gezielter dort einsetzen ließen, wo sie gebraucht werden. Damit sollen unnötige Leerfahrten vermieden werden.
Photovoltaikanlage und Nutzung von Regenwasser
Die Hochbahn weist im Zusammenhang mit dem Probebetrieb darauf hin, dass bei der Gestaltung des Betriebshofs Maßnahmen zum ressourcenschonenden Betrieb berücksichtigt werden. Die Dächer werden begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Regenwasser wird für die Waschanlage genutzt und die Abwärme der Ladetechnik für die Wärmeversorgung des Standorts eingesetzt.