Brennstoffzellen und Wasserstoff sollen die neuen strategischen Energietechnologien der Zukunft werden, so die Pläne der Europäischen Union und der europäischen Industrie. Brennstoffzellen als effiziente Umwandlungstechnologie und Wasserstoff als sauberer Energieträger böten erhebliches Potenzial für die Sicherung der Energieversorgung Europas. Die Europäische Kommission, die europäische Industrie und die europäische Forschungsgemeinschaft werden nahezu eine Milliarde Euro in die Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration zum Thema Brennstoffzellen und Wasserstoff investieren. Ziel ist, die Technologien noch vor 2020 zum Masseneinsatz zu bringen. „Dass es gelungen ist, 60 private Unternehmen – von multinationalen Konzernen bis hin zu KMU –, eine gleiche Anzahl von Hochschulen und Forschungsinstituten und die Kommission zusammenzubringen, ist somit ein großer Erfolg“, meinte EU-Kommissar Janz Potocnik, der für Wissenschaft und Forschung zuständig ist. Am 8. Oktober wurde die erste Aufforderung veröffentlicht, Vorschläge für Themenbereiche wie Transport- und Auftankmöglichkeiten sowie die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff einzureichen. Hierfür sind zunächst 28,1 Millionen Euro veranschlagt.
Europa fördert Zukunftsenergien
Die Europäische Union und die europäische Industrie starten ein Milliardenprojekt im Bereich Brennstoffzellen und Wasserstofftechnik.