Der Vorsitzende des Vorstandes der BVG, Andreas Sturmowski, und der Geschäftsführer der Total Deutschland, Michel Mallet vereinbarten vertraglich eine wissenschaftliche Untersuchung, ob der für eine mögliche Erweiterung der BVG-Wasserstoff-Busflotte notwendige Wasserstoff auf umweltfreundliche Weise gewonnen und transportiert werden kann. Zurzeit setzen die Berliner Verkehrsbetriebe mit 14 Fahrzeugen die weltweit größte, mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren angetriebene Busflotte ein. Voraussetzung für die Anschaffung weiterer H2-Busse ist die nachhaltige Gewinnung des Wasserstoffs sowie dessen Ressourcen schonender Transport. Das Gutachten soll die Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit belegen und die Rahmenbedingungen aufzeigen, unter denen der neue Kraftstoff ökologisch und ökonomisch sinnvoll einsetzbar ist. „Der bisherige Versuch mit den 14 Bussen hat gezeigt, dass Wasserstoff als Kraftstoff für unsere Busse durchaus Zukunftspotenzial hat. Aber nur, wenn er sich auch nachhaltig und wirtschaftlich produzieren und transportieren lässt, können wir über eine weitere Ausweitung unserer Aktivitäten auf diesem Sektor nachdenken. Dazu wird das Gutachten wichtige Erkenntnisse bringen“, so Andreas Sturmowski im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung.
Gutachten klärt Rahmen für Wasserstoff-Einsatz
Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG und das Mineralölunternehmen Total Deutschland haben beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Produktion und Logistik von Wasserstoff zu erstellen.