So kann mit dem Sitzbelegungssystem, das zusammen mit Mayser aus Ulm entwickelt wurde, der Fahrer über ein Display erkennen, welche Sitze im Bus frei sind und ob sich alle Passagiere angeschnallt haben – besonders praktisch bei Doppelstockbussen. Dem Unternehmer liefert das System genaue Auswertungen und Statistiken über die Sitzbelegung und damit über die Fahrgastsituation auf den einzelnen Strecken. Die Sensoren, die in der Sitzfläche und im Gurt sitzen, lassen sich in alle Sitzmodelle integrieren, das System hat laut Kiel Serienreife erreicht. Ebenso neu ist die Nano-Beschichtung „Kiel ProTec“, wodurch Sitzbezüge extrem schmutzabweisend und leicht zu reinigen sind. Schmutz und Flüssigkeiten sollen an den Oberflächen abperlen. Des Weiteren konnte Kiel das Gewicht seiner Reisebussitze vom Typ „Avance“ um zehn bis zwölf Prozent verringern. Das soll etwa 120 Kilogramm pro Reisebus einsparen. (ah)
Kiel: Sitzbelegungssystem und Nano-Beschichtung
Sitzhersteller Kiel wartet auf der IAA Nutzfahrzeuge mit einigen interessanten Neuerungen auf.