Geplante Investitionen wie der Bau eines neuen Werkes in Brasilien sowie die Erweiterung der Standorte im niederbayerischen Aldersbach und Budapest würden verschoben, meldet dpa. Außerdem sollten die Beschäftigten Überstunden ihrer Arbeitszeitkonten abbauen, Leiharbeitsverhältnisse und temporäre Arbeitsverträge würden nicht verlängert. Die Zahl der von den Maßnahmen betroffenen Beschäftigten lasse sich derzeit noch nicht nennen, sagte ein Unternehmenssprecher. Einschnitte bei der Stammbelegschaft seien derweil nicht absehbar. Im Bereich Nutzfahrzeuge Europa werde in diesem Jahr ein Minus im Auftragseingang von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet, hieß es. Auch die Entwicklung des nordamerikanischen Marktes liege unter den Erwartungen. Nach dem Rückgang im Erstausrüster-Markt in den USA wegen der Einführung strengerer Abgasnormen 2007 sei im laufenden Jahr keine Erholung eingetreten. Für das kommende Jahr rechne man mit einem schwierigen Marktumfeld im Lkw-Geschäft.
Knorr-Bremse mit Auftragsminus
Der Bremsen-Spezialist stellt sich wegen des abflauenden Lkw-Booms auf Auftragsrückgänge ein und legt ein Sparprogramm auf.