Knorr-Bremse mit guten Zahlen

02.04.2009 09:48 Uhr
Knorr
© Foto: Knorr-Bremse

Der Knorr-Bremse Konzern hat das Geschäftsjahr 2008 erneut mit einem deutlichen Umsatzanstieg abgeschlossen.

Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 4,1 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,25 Milliarden Euro). Das operative Wachstum liegt unter Annahme konstanter Wechselkurse bei 6,0 Prozent. Der Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge trug mit 1,43 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,30 Milliarden Euro) rund 42 Prozent zum Umsatz des Konzerns bei, der Bereich Systeme für Nutzfahrzeuge mit 1,97 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,97 Milliarden Euro) rund 58 Prozent. Während der Schienenfahrzeugbereich vor allem in Asien aber auch in Europa deutlich wuchs, durchlebte der Nutzfahrzeugbereich im Berichtsjahr eine sehr differenzierte Entwicklung: Nach einem positiven Start in der ersten Jahreshälfte kam es als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise in der zweiten Jahreshälfte zu einem deutlichen Rückgang der weltweiten Nutzfahrzeugproduktion. Der Auftragseingang sank 2008 vor dem Hintergrund der Situation in der zweiten Jahreshälfte in der Nutzfahrzeugindustrie auf 3,21 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,77 Milliarden Euro). Der Jahresüberschuss betrug 191,9 Millionen Euro (Vorjahr: 197,8 Millionen Euro), was einer Umsatzrendite von 5,7 Prozent (Vorjahr: 6,1 Prozent) entspricht. Darin enthalten sind bereits Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen vor Steuern in Höhe von 26,6 Millionen Euro. Die Konzernbelegschaft stieg im Berichtsjahr von 13.943 (31.12.2007) um 7,6 Prozent auf 14.999 Mitarbeiter (31.12.2008) an. Der Aufbau 2008 erfolgte vor allem in Asien und durch die Erstkonsolidierung neuer Gesellschaften. Im europäischen Nutzfahrzeugbereich wurde der in der ersten Jahreshälfte durchgeführte Kapazitätsaufbau aufgrund des deutlichen Marktrückgangs in der zweiten Jahreshälfte zurückgenommen. An den vier deutschen Standorten München, Aldersbach, Berlin und Schwieberdingen hatte Knorr-Bremse zum Jahresende 2008 insgesamt 3.506 Mitarbeiter (Vorjahr 3.398). 1.847 Mitarbeiter und damit 12 Prozent der gesamten Belegschaft des Konzerns waren 2008 in Forschung und Entwicklung beschäftigt.

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