MAN-Chef: Dreierbündnis derzeit ohne Sinn

17.03.2008 07:59 Uhr
Samuelsson
© Foto: ddp

Hakan Samuelsson hält sich in der Frage einer möglichen Zusammenarbeit mit dem schwedischen Konkurrenten Scania und Volkswagen weiter bedeckt.

Zwar glaube er nach wie vor daran, dass ein Dreierbündnis eine „starke Kombination“ sein könnte, derzeit mache es aber keinen Sinn, darüber zu spekulieren. MAN werde sich in diesem Jahr zunächst auf den Ausbau seines Lastwagen-Geschäfts konzentrieren. „Die Herausforderung 2008 wird sein, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.“ Daneben stünden außerdem die Feiern zum 250-jährigen Bestehen des Konzerns im Mittelpunkt. Mit Blick auf die Rolle des Volkswagens-Konzerns, der 29,9 Prozent an MAN hält, sagte Samuelsson: „Wir brauchen Stabilität und wir haben mit VW einen stabilen Großaktionär. Ich sehe keine Notwendigkeit, diese Struktur zu verändern.“ Volkswagen ist nicht nur größter Einzelaktionär bei MAN, sondern hat kürzlich auch die Mehrheit an Scania übernommen. Die Wolfsburger hatten danach aber ebenfalls klar gemacht, dass eine Zusammenführung mit MAN derzeit nicht auf der Tagesordnung stehe. Samuelsson selbst hatte vor rund einem Jahr nach Scania gegriffen, war aber am Widerstand der größten Scania- Aktionäre gescheitert.

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