Insgesamt lag der Auftragseingang mit 2,3 Milliarden Euro weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Der Auftragswert ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 53 % gesunken. Gegenüber dem durch hohe Stornierungen belasteten 4. Quartal 2008 waren die Bestellungen allerdings um 17 % höher. Besonders betroffen waren Nutzfahrzeuge mit -61 %. Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 % auf 2,6 Milliarden Euro. Dies ist vor allem auf den Rückgang bei Nutzfahrzeugen mit -37 % zurückzuführen. Das Operative Ergebnis ging im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal auf 100 Millionen Euro deutlich zurück. Das Ergebnis wurde dabei von den Bereichen Dieselmotoren und Turbomaschinen sowie Renk getragen, ihre Umsatzrenditen erreichten erneut über 10 %. Insgesamt lag die Umsatzrendite der MAN Gruppe bei 3,9 % nach 12,1 % im 1. Quartal 2008. Selbst in der schwierigen Marktsituation konnte auch im Bereich Nutzfahrzeuge noch ein Operatives Ergebnis von 5 Millionen Euro erzielt werden. Hier zeigen die Anpassungsmaßnahmen auf der Kostenseite erste Wirkungen. Trotz eines Rückgangs des Ergebnisses vor Steuern wurde ein positiver Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erzielt. Eine Prognose der Geschäftsentwicklung bleibt für die nächsten Quartale schwierig. Die weltweiten Konjunkturaussichten zeigen keine Verbesserungen. Vor allem der Lkw-Markt und die Nachfrage nach Schiffsmotoren sind weiterhin sehr schwach. Insgesamt muss gegenüber dem herausragenden Jahr 2008 mit einem sinkenden Auftragseingang, niedrigeren Umsätzen und einem geringeren Ergebnis gerechnet werden.
MAN: Operativer Gewinn trotz Abschwung
Die Entwicklung der MAN AG im ersten Quartal 2009 war stark vom Konjunkturrückgang gekennzeichnet. Vor allem der Nutzfahrzeugmarkt verzeichnete einen massiven Einbruch. Gleichzeitig sorgten die Geschäftsbereiche Dieselmotoren, Turbomaschinen und Renk für eine gewisse Stabilisierung.