In den ersten drei Quartalen erhielt MAN Aufträge im Wert von 7,2 Milliarden Euro. Dabei lag das dritte Quartal mit 2,7 Milliarden Euro sogar leicht über den ersten beiden Quartalen 2009, was vor allem den Dieselmotoren geschuldet ist. Die Nutzfahrzeuge lagen bei Bestellungen ebenso wie beim Umsatz weiterhin deutlich unter Vorjahresniveau. Dennoch ist das Ergebnis auch hier schwarz. Das gesamte operative Ergebnis liegt nach neun Monaten mit 378 Millionen Euro laut MAN „im Rahmen der Erwartungen“. Es entspricht einer Umsatzrendite von 4,3 Prozent. Rückgänge verzeichnet auch die Mitarbeiterzahl: Ende September 2009 beschäftigte die MAN Gruppe insgesamt 48.621 Mitarbeiter, und damit 2.700 weniger als Ende 2008. Die Kurzarbeit an den Standorten in Deutschland und Österreich wurde fortgesetzt und zur Weiterbildung der Mitarbeiter genutzt. (akp)
MAN: Stabile Entwicklung
Wie die Quartalszahlen der Monate Juli bis September zeigen, hat sich die MAN Ag trotz schwierigem Umfeld stabil entwickelt. „Auch wenn unsere Kunden noch eine geringe Investitionsbereitschaft zeigen, ist eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau beim Absatz von Nutzfahrzeugen festzustellen“, heißt es in der Mitteilung an die Aktionäre.