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Mobilitätsforschung: Brennstoffzellen-Technologie für Busse auf der Messe Hannover

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) widmet sich auch Mobilitätskonzepten, die für ÖPNV und Busunternehmen interessant sind. Mehr auf der Messe Hannover vom 30. Mai bis 2. Juni.
© Foto: KIT

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigt vom 30. Mai bis 2. Juni 2022, wie seine Forscher den Konsens von Digitalität und Nachhaltigkeit realisieren. Dann dreht sich unter dem Leitthema „Industrial Transformation“ auf der Hannover Messe 2022 alles um Klimaprognosen und Risikoprävention, Datensicherheit und Künstliche Intelligenz, Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Der Stand in Halle 12 informiert u.a. speziell über ein Modellprojekt Brennstoffzellen-Range-Extender-Busse betreffend.


Datum:
04.05.2022
Autor:
KIT / Judith Böhnke
Lesezeit: 
5 min
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Exponate und Präsentationen werden an den beiden Hauptständen im „Future Hub“ (Halle 2, Stand B40) und bei den „Energy Solutions“ (Halle 13, Stand D62) gezeigt. Aktuelle Projekte aus der Mobilitätsforschung stellt das KIT am Stand von Baden-Württemberg International (Halle 12, Stand D15) vor. Letztere könnten für den ÖPNV und Busunternehmer von besonderem Interesse sein.

Vernetzte Mobilität – digitale Technologien für nachhaltige Entwicklung

„Digitale Technologien können zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, unter anderem über ressourceneffiziente Produktion oder vernetzte Mobilität“, so der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. Umgekehrt gelte es, die Digitalisierung nachhaltig zu gestalten. „Das KIT ist dank seiner interdisziplinären Forschung gerade in den Feldern Information, Energie, Mobilität, Klima, Materialien sowie Mensch und Technik für diese Herausforderungen bestens aufgestellt. Wie relevant beispielsweise die Arbeiten zu erneuerbaren Energien, ihrer Speicherung und Verteilung sind, zeigen aktuell die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine.“

Verknüpfung von Leichtbau mit Wasserstoff-Technologie

Auf der Hannover Messe 2022 vom 30. Mai bis 2. Juni präsentiert das KIT einige Highlights aus Forschung und Innovation. Holger Hanselka nimmt als Referent am „Lightweighting Summit“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) teil, der am 31. Mai unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stattfindet. Im Fokus der Konferenz steht die Verknüpfung des Leichtbaus mit der Wasserstoff-Technologie – beide fördern Ressourcen- und Energieeffizienz und unterstützen damit den Klimaschutz.

Elektro-Mobilität, Künstliche Intelligenz & Wasserstoff

Eine Reihe von aktuellen Projekten im Rahmen der Mobilitätsforschung stellt das KIT am Stand von Baden-Württemberg International in Halle 12 (Stand D15) vor. 

So präsentiert der Demonstrator des Projekts „H2Rhein-Neckar“ einen Modell-Betriebshof für alternative Antriebe in Heidelberg und zeigt die Wasserstoffbetankung und das Nachladen der Batterie bei Brennstoffzellen-Range-Extender-Bussen. Das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) des KIT bringt sich bei der Optimierung der Betriebsstrategie der Fahrzeuge mit neuesten KI-Verfahren ein.

Darüber hinaus präsentiert der ICM einen Laufband-Demonstrator des Partners ITIV, der die Darstellung von realistischen Verkehrsszenarien mit Modellfahrzeugen im Maßstab 1:14 ermöglicht. Über Sensoren erkennen die Fahrzeuge ihre Umgebung und reagieren auf diese.

Nachhaltige Kraftstoffe aus Wasserstoff und CO2

Außerdem präsentiert INERATEC nachhaltige Kraftstoffe und Chemikalien aus Wasserstoff und CO2. Die Ausgründung aus dem KIT entwickelt modulare Chemieanlagen für Power-to-X- und Gas-to-Liquid-Anwendungen. Wasserstoff aus regenerativen Quellen und Treibhausgase wie CO2 werden in E-Kerosin, CO2-neutrales Benzin oder sauberen Diesel umgewandelt.

Eine Technologie, die Kohlendioxidabscheidung und Methanolsynthese effizient kombiniert und dazu beiträgt, erneuerbare Kraftstoffe wettbewerbsfähig zu machen, hat die KIT Ausgründung ICODOS entwickelt. Bei der Umsetzung der Technologie wird sich ICODOS zunächst auf Biogas konzentrieren, plant aber, sie auch für andere CO2-Punktquellen verfügbar zu machen, beispielsweise für die Zementindustrie. Eine Pilotanlage befindet sich aktuell im Bau und wird am KIT in das Energy Lab 2.0 integriert.

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