Dank des optischen Leitsystems Optiguide von Siemens kann das Fahrzeug den Routenmarkierungen auf der Straße präzise folgen und so nahe wie möglich an die Haltestellen heranfahren. Dadurch ist ein sehr geringer Abstand zwischen Haltestelle und Bus möglich, so dass alle Fahrgäste, auch Personen mit eingeschränkter Mobilität, das Fahrzeug bequem auf Bodenhöhe betreten können. Das Optiguide-System wird aber nicht nur an den Haltestellen, sondern über die gesamte Strecke in Betrieb sein. Auch die Kurvenführung ist so berechnet, dass ein maximaler Fahrkomfort für die Fahrgäste gewährleistet ist. Anfänglich sollen die Busse fünf Stationen zwischen der Universität Jaume I und dem Ribalta-Park, einem schnell wachsenden Stadtteil, verbinden. Die Stadt plant, diesen ersten Abschnitt möglicherweise in eine 20 Kilometer lange Strecke mit eigenen Fahrstreifen für die Obusse auszubauen. Für die Strecke wurden 12 Meter lange Civis-Obusse von Irisbus Iveco gewählt. Die Civis-Busse in Castellon bieten 22 Sitzplätze und verfügen über einen Bereich für Rollstuhlfahrer. Sie sind mit Klimaanlage und mittel starken Iveco-Dieselmotoren ausgestattet, die ausreichend Leistung bieten, wenn die Stromabnehmerstangen nicht mit der Oberleitung verbunden sind.
Optiguide leitet Obusse in Castellon
Die spanische Stadt Castellon nahe Valencia hat eine neue Stadtbuslinie mit drei Civis-Oberleitungsomnibussen der neuen Generation eröffnet. Sie sind mit dem Optiguide-System von Siemens ausgestattet.