Porsche war nach der Mehrheitsübernahme bei Volkswagen zu einem Pflichtangebot an die Scania-Aktionäre verpflichtet, weil der Wolfsburger Konzern seinerseits Mehrheitseigner bei dem schwedischen Lkw-Bauer ist. Porsche stellte aber früh klar, kein strategisches Interesse an Scania zu haben. Deshalb werde auch nur der gesetzliche Mindestpreis für die Anteile geboten. Es wird damit gerechnet, dass das Porsche-Management die Aktien an seine Tochter VW weitergibt.
Scania-Pflichtangebot kostet Porsche fast 400 Millionen
Porsche wird rund acht Prozent des Aktienkapitals an schwedischen Scania übernehmen und muss dafür 395 Millionen Euro bezahlen. Die Scania-Aktien sollen aber so schnell wie möglich weiterverkauft werden.