Konzernchef Leif Östling nannte laut dpa die im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 9.000 gesunkene Zahl von verkauften Nutzfahrzeugen als wichtigste Ursache für die Entwicklung. Der Auftragsbestand lag mit 10.634 Fahrzeugen noch um sechs Prozent unter dem schon schwachen Wert nach dem dritten Quartal 2008. Auf die gesamten neun Monate gerechnet halbierte sich der Auftragsbestand von 48.611 auf 24.918. In Europa sei aber die Talsohle der schwachen Nachfrage inzwischen erreicht, meinte Östling. In Lateinamerika sei die Nachfrage „relativ gut“ und in Asien sei eine „gewisse Erholung auf dem Weg“. Die 12.000 schwedischen Scania-Beschäftigten arbeiten seit Juni mit Einkommenseinbußen nur noch vier Tage in der Woche.
Scania schreibt wieder schwarze Zahlen
Der Nettoertrag bei Scania sank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 85 Prozent auf 27 Millionen Euro. Allerdings schafften die Schweden nach roten Zahlen in den vorangegangenen drei Monaten immerhin wieder ein Plus.