Neben den Fahrzeugen auf Chassis von Volvo und Scania präsentiert der spanische Hersteller auch zwei Eigenkonstruktionen. Hierfür investiert Irizar trotz unstetem Umfeld in Forschung und Entwicklung – und erhöhte den entsprechenden Etat um 50 Prozent auf 15 Millionen Euro. Trotz der Entwicklung der neuen Rahmenbautechnologie soll das Hauptgeschäft des Unternehmens laut eigener Aussage die Fertigung von Aufbauten auf Fahrwerke anderer Marken bleiben. Und zwar aller verfügbaren Marken, wie ein Unternehmensvertreter während der Pressekonferenz bestätigte, was heißt, dass auch die Zusammenarbeit mit Scania weitergehen soll. Ob sich das in den kommenden Monaten aufgrund der Zusammenarbeit von Scania mit dem chinesischen Aufbauer Higer verändert, muss sich zeigen. Der gezeigte Irizar PB kann bei einer Länge von 15 Metern mit bis zu 71 Sitzen bestuhlt werden. Für den Antrieb sorgt ein DAF Euro-5-Motor mit ZF-Getriebe, der 510 PS leistet. In dem integralen i4H finden 57 Menschen einen Sitzplatz. Im Motorraum arbeitet der DAF PR 265S2 mit 360 PS, der ebenfalls die Euro-5-Grenzwerte erfüllt. (akp)
Selbsttragend: Irizar präsentiert sich selbständiger denn je
Auf der Busworld zeigt sich Irizar erstmals mit einem eigenen Stand. Unter den Ausstellungsstücken finden sich zwei selbsttragende Modelle: der Irizar i4H und der Irizar PB.