Setra feiert 25-jähriges USA-Jubiläum

26.01.2009 16:22 Uhr
Setra feiert 25-jähriges USA-Jubiläum

1984 begann mit einem Setra S 215 HDH Intercontinental für das Ulmer Unternehmen Setra ein amerikanisches Roadmovie, das bis zum heutigen Tag von erstaunlichem Erfolg gekrönt ist. Mitte Januar zeigte der Hersteller auf der größten Nordamerikanischen Reisebusmesse UMA-Expo mit dem S 417, was anspruchsvoller Busbau bedeutet.

Als im Jahr 1984 der Handschlag den Verkauf des ersten Setra-Omnibusses auf dem Boden der USA besiegelte, ahnte wohl noch kaum jemand, wie erfolgreich der eingeschlagene Weg werden würde. Mit einer Marke, die auf dem recht speziellen US-amerikanischen Markt weitgehend unbekannt war, gehörte schon eine gewisse Portion Unternehmergeist und Mut dazu, nicht nur in die USA zu expandieren, sondern ein speziell auf die ameriknanischen Spezifikationen angepasstes Fahrzeug zu entwickeln. Doch Setra schaffte den schwierigen Schritt über den großen Teich und konnte zum Auslaufen der 2er Baureihe, die 1993 um den S 217 HDH erweitert wurde, auf 800 verkaufte Fahrzeuge zurückblicken. 2003 folgte die Top Class, ebenfalls speziell für den amerikanischen Markt entwickelt, von der bis heute die beachtliche Zahl von 770 Bussen verkauft werden konnte. Heute besitzt Setra in den USA im Premiumsegment einen Marktanteil von 30 Prozent. Obwohl gerade in den USA die Folgen der Finanzkrise besonders stark zu spüren sind, blickt Dr. Andreas Strecker, CEO von Daimler Buses North America, zuversichtlich in die Zukunft. Die aktuellen Verkaufszahlen geben seinem Optimismus recht, die Busunternehmer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten setzen verstärkt auf individuelle Abgrenzung zu Mitbewerbern, auf die Erschließung neuer Kundenfelder und auf hochwertige Fahrzeuge. Lesen Sie in der kommenden OMNIBUSREVUE einen ausführlichen Beitrag über die UMA, die in diesem Jahr in Orlando, Florida stattfand, begleiten Sie einen amerikanischen Busunternehmer im harten Alltagsgeschäft und erleben Sie, mit welchen Mitteln Daimler versucht, aus schwierigen Zeiten dennoch gestärkt hervorzugehen. Bildunterschrift: Brasilianische Touristen werden von der Firma "Alltour" zum Vergnügungspark der Universal Studios gebracht/

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