Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen im Jahr 2003 2,5 Mill. oder rund 6% der 41,7 Mill. Übernachtungen ausländischer Gäste in deutschen Beherbergungsstätten auf Reisende aus den zehn Ländern, die am 1. Mai 2004 der Europäischen Union beitreten. Aus Polen kamen dabei mit 2,0% die meisten Gäste, gefolgt von der Tschechischen Republik (1,3%) und Ungarn (0,9%). Auf Touristen aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen entfiel ein Anteil von zusammen 0,8%. Touristen aus den derzeitigen EU-Ländern (ohne Deutschland) brachten es im Jahr 2003 auf einen Anteil von 58% an den Übernachtungen ausländischer Gäste. Nach dem Beitritt der zehn neuen Länder würde damit der Anteil der Übernachtungen von Gästen aus der erweiterten EU auf fast zwei Drittel (64%) ansteigen. Weitere Auskünfte erteilt: Ulrich Spörel, Telefon: (0611) 75-2279, E-Mail: tourismus@destatis.de
Aktuelle Studie des Statistischen Bundesamtes
Sechs Prozent der Auslandsgästeübernachtungen entfallen auf EU-Beitrittsländer