Bereits im Herbst vergangenen Jahres wurde passend zum Themenland ein Blumenmosaik der Amsterdamer Grachtenhäuser, bestehend aus 60.000 Blumenwiebeln, gepflanzt. Die Grachtenhäuser stehen dabei für die reiche Geschichte der Niederlande, in der der Handel mit Tulpenzwiebeln eine wichtige Rolle spielte. Diese Geschichte steht auch am „Urholländischen Wochenende“ (5. bis 6. April) im Vordergrund. Mehrere Ausstellungen und interaktive Angebote erklären zudem die Geschichte der Tulpe. Am Wochenende des 26. und 27. April gibt es Leckeres zu probieren: Unter dem Titel „Typisch holländische Gerichte“ werden in den Restaurants im Keukenhof spezielle Menüs kredenzt, in die auch das Thema Blumen miteinfließt.
Insgesamt werden während der Saison 30 verschiedene Blumenschauen sowie Themen-Wochenenden ausgerichtet. Zudem können im Park Blumenzwiebeln gekauft werden. Im Park selbst ist Radfahren nicht gestattet, aber der Keukenhof verleiht Fahrräder, mit denen man durch die Tulpenfelder in der Umgebung fahren kann.
Diesen Frühling blühen in den Gärten des Rijksmuseums Tulpensorten aus dem 17. Jahrhundert. 2.000 Blumenzwiebeln wurden im vergangenen Herbst von den Direktoren des Keukenhofs und des Rijksmuseums, Bart Siemerink und Wim Pijbes, eingepflanzt. Unter den historischen Blumensorten ist zum Beispiel die Lac van Rijn, die bereits 1629 zum ersten Mal erwähnt ist. Im Rijksmuseum befinden sich zahlreiche Kunstwerke aus dem sogenannten „Goldenen Zeitalter“, welche die historischen Tulpensorten zeigen. Mehr Infos unter http://www.keukenhof.nl. (ah)