Bratislava wird zu Recht als Stadt der Musik angesehen. In der Vergangenheit haben dort Größen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Anton Grigorjewitsch Rubinstein, Franz Liszt oder der in Bratislava geborene, brillante Klaviervirtuose Johann Nepomuk Hummel ihre musikalischen Künste vorgeführt. Beim Spaziergang durch die mustergültig sanierte Altstadt zeugen viele Gedenktafeln an den Wänden der Paläste von berühmten Besuchern. Heute gehören zu den Veranstaltungen mit dem größten Prestige auf dem Gebiet der klassischen Musik internationale Festivals wie die Bratislava Musikfestspiele, das Festival der Kammermusik, „Konvergenzen“ und das „Viva Musica!“-Festival. 2015 soll ein neues Projekt mit dem Namen „Bratislava goes Classical“ verstärkt auch jüngere Besucher in die Städteschönheit an der Donau locken. Aufgrund ihrer lebhaften Kneipen- und Clubszene hat die Stadt ohnehin schon den Spitznamen „Partyslava“ bekommen.
Das Projekt „Bratislava goes Classical“ wendet sich an Liebhaber der klassischen Musik, der Oper sowie des Balletts und bringt unter anderem auch einen neuen Zyklus von regelmäßigen Kammerkonzerten in die Burg von Bratislava. Als Highlight darf der Auftritt des weltberühmten Eifmann Ballets aus Russland am 14. und 15. Februar. An beiden Tagen wird – nach den beiden ersten Stationen St. Petersburg und Paris – die dritte Premiere des neuen Stückes Up & Down im Slowakischen Nationaltheater aufgeführt. Weitere Informationen zum Programm von „Bratislava goes Classical“ unter http://www.bagoclassical.sk.
Um das vielfältige touristische Angebot der slowakischen Hauptstadt noch besser nach außen zu tragen, soll bis Ende Januar das neue Portal www.visitbratislava.com online gehen. Dazu wird es auch eine neue Bratislava-App geben. Als Höhepunkt im Veranstaltungsreigen des zweiten Halbjahres 2015 steht vom 10. bis 13. September das 2. DonauFEST in Bratislava auf dem Programm; veranstaltet wird es in Kooperation mit der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm, die seit 1998 alle zwei Jahre Gäste aus allen Ländern entlang der Donau zum künstlerischen, kulturellen, kulinarischen und politischen Austausch in ihren Mauern beherbergt. Im ungeraden Jahr 2013 fand erstmals die „kleine Schwester“ des Internationalen Donaufestes Ulm/Neu-Ulm in Bratislava statt.
Weitere Informationen zur Donau-Metropole unter http://www.visitbratislava.eu. (ah)