Zu dem Thema „Kunstformen der Natur“ hat das Kuratorenduo Bettina Pelz und Tom Groll nationale und internationale Künstler eingeladen, die sich in ihrem Werk mit den Schnittstellen von Natur und Kunst befassen. Vom Kurfürstlichen Schloss über das Rheinufer zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal bis zur Festung Ehrenbreitstein entstehen zehn verschiedene, großformatige Installationen. Gemeinsam ist allen Skulpturen, Projektionen und Interventionen, dass Licht einer ihrer Werkstoffe ist, so dass sie alle erst nach Einbruch der Dunkelheit zu sehen sind. Der Parcours ist von 11. bis zum 20. Mai 2012 täglich von 21.30 Uhr bis 24.00 Uhr geöffnet.
Für die Premiere der Lichtströme öffnete die Bundesgartenschau Koblenz 2011 im Mai letzten Jahres erstmals ihre Pforten auch in der Nacht. Acht monumentale Licht-Installationen auf der Festung Ehrenbreitstein und im Festungspark luden nach Einbruch der Dunkelheit zum Flanieren in den Garten- und Parkanlagen ein. Die Erinnerung an mystische, unvergessliche Bilder dürfte noch bei vielen BUGA-Besuchern lebendig sein. Nach dem großen Erfolg dieser Veranstaltung, die von Zigtausenden bestaunt wurde, können sich die Besucher des BUGA-Festivals 2012 auf eine Neuauflage des Illuminierungsspektakels freuen. Dabei ist der Wirkungskreis diesmal nicht auf den Festungspark und die Festung Ehrenbreitstein beschränkt, sondern erstreckt sich als Parcours über alle drei ehemaligen Geländebereiche der BUGA Koblenz 2011 sowie das Konrad-Adenauer-Ufer. Der komplette Rundweg ist im Festival-Geländeplan eingezeichnet, der im Programmheft enthalten ist. Um alle Kunstwerke in Ruhe betrachten zu können, empfiehlt sich ein mehrmaliger Abendspaziergang im Anschluss an das Bühnenprogramm des BUGA-Festivals 2012. Mehr Informationen unter http://www.buga-festival2012.de. (ah)