Eberhardt Travel: Nachfrage nach Busreisen steigt

02.04.2026 11:21 Uhr | Lesezeit: 3 min
Reisebus von Eberhardt Travel in Italien
Die Nachfrage nach Busreisen steigt bei Eberhardt Travel
© Foto: Eberhardt Travel

Der Krieg im Nahen Osten mit der Folge von stark steigenden Preisen und Unsicherheiten beeinflussen auch die Tourismuswirtschaft. Reiseveranstalter wie Eberhardt Travel reagieren darauf und verzeichnen trotz schwerer Rahmenbedingungen eine stabile Nachfrage.

Man verzeichne trotz anhaltender globaler Unsicherheiten eine weiterhin hohe Nachfrage nach Reisen, erklärte der Veranstalter Eberhardt Travel. Viele Menschen in Deutschland würden sich weiterhin nach Erholung, neuen Eindrücken und einem Tapetenwechsel sehnen – auch in herausfordernden Zeiten. „In einem volatilen Umfeld bleibt Reisen ein grundlegendes Bedürfnis. Unsere Aufgabe ist es, unseren Kundinnen und Kunden verlässliche, sichere und zugleich anpassungsfähige Angebote bereitzustellen“, erklärte René Wächtler, Prokurist des Unternehmens.

Reiseveranstalter regiert auf veränderte Rahmenbedingungen

Dabei gewinnen laut Eberhardt Travel „Vertrauen, Flexibilität und Planungssicherheit bei der Reiseentscheidung zunehmend an Bedeutung“. Man habe daher frühzeitig Maßnahmen eingeführt, um auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren:

  • Proaktive Kundenkommunikation bei Änderungen von Reiserouten oder Flugverbindungen
  • Erweiterte Umbuchungsoptionen mit hoher Flexibilität innerhalb des Produktportfolios
  • Enges Monitoring geopolitischer Entwicklungen zur kontinuierlichen Risikobewertung
  • Persönlicher Austausch der Kunden mit Eberhardt-Reisebegleitungen und internem Kundendienst bestätigt ungebrochene Reiselust

Breites Reiseangebot sorgt für Stabilität

Das breit aufgestellte Portfolio des Unternehmens habe sich in der aktuellen Situation als stabilisierender Faktor erwiesen, so Eberhardt Travel. Die Nachfrageverschiebung könne dadurch „weitgehend innerhalb bestehender Angebote aufgefangen werden“. So würden Umbuchungen überwiegend auf gleichwertige Alternativdestinationen oder spätere Reisezeiträume innerhalb desselben Segments erfolgen. „Unsere Diversifikation über Regionen und Reisetypen hinweg ermöglicht es uns, flexibel auf externe Einflüsse zu reagieren, ohne die Angebotsqualität zu beeinträchtigen“, sagte Wächtler weiter.

Nachfrage verlagert sich

Die aktuelle Entwicklung führe zu einer klaren Verschiebung innerhalb des weltweiten Destinationsportfolios:

  • Südeuropa (Spanien, Griechenland, Italien, Frankreich) bleibe ein zentraler Nachfrageanker mit hoher Buchungsdynamik.
  • Europa-Kreuzfahrten erfreuen sich steigender Beliebtheit.
  • DACH-Region und angrenzende Nahziele gewinnen weiter an Bedeutung – insbesondere aufgrund kurzer Anreisewege und hoher individueller Planbarkeit.
  • Die Nachfrage nach Busreisen steigt.
  • Fernreiseziele außerhalb der Konfliktregion entwickeln sich stabil, wenn auch mit angepassten Buchungsvorläufen.

Alle Reisen in den Nahen Osten wurden laut Unternehmen nach Kriegsbeginn zunächst bis Ende Mai storniert. Reisen, beispielsweise nach Ägypten, Zypern, Aserbaidschan oder in die Türkei bleiben aber buchbar und würden die bisherigen Buchungszahlen stabil halten, so der Reiseveranstalter.

HASHTAG


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