Im Mittelpunkt des Museums steht der ausgemusterte Seenotrettungskreuzer „Arwed Emminghaus“. Aufgebockt auf einer Stahlkonstruktion, schwebt das 1965 gebaute, über 26 Meter lange und 79 Tonnen schwere Schiff mit seinem vier Tonnen schweren Beiboot „Alte Liebe“ über dem Wasser. Über eine Treppe gelangen die Besucher an Bord. Die „Arwed Emminghaus“ ist der einzige Seenotkreuzer in Deutschland, der im Original-Zustand über dem Wasser schwebend ausgestellt wird. Damit gehört sie zu den Höhepunkten des Hafens, der bereits weitere Freizeiteinrichtungen wie das U-Boot-Museum, das Expeditionsmuseum „Abenteuer Übersee“ und die höchste Outdoor-Kletteranlage Europas beherbergt.
Neben dem Seenotrettungskreuzer gibt es eine kleine, aber feine Ausstellung mit maßstabsgetreuen Modellen von Rettungsschiffen, einer Kinderecke, vielen interessanten Exponaten und einem Kino, in dem kleinere Einsatzfahrten der „Arwed Emminghaus“ gezeigt werden. Die Besucher erhalten interaktiv durch Öffnen zahlreicher Schranktüren einen Eindruck der traditionsreichen Rettungstechnik und der Seenotrettung auf der Insel Fehmarn.
Die Betreiber hoffen, dass jährlich mindestens 25.000 Besucher das Seenotrettungsmuseum besichtigen werden. Im Oktober ist das Museum jeden Tag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Im November und Dezember ist es nur am Wochenende für Besucher zugänglich, im Januar bleiben die Tore geschlossen. Die neue Saison beginnt wieder im Februar. Weitere Infos zum Seenotrettungsmuseum Fehmarn gibt es unter http://www.seenotrettungsmuseum-fehmarn.de. (ah)