Auf den „Gartenreisen“ am Millstätter See in Kärnten können sich Gäste dieses Jahr auf vielfältige Art verzaubern lassen. So unterschiedlich die einzelnen Gärten sein mögen, jeder für sich ist eine kleines Paradies. Nach einem Abstecher in den Park des Renaissanceschlosses Porcia mit seinen über 300 Jahre alten Baumbeständen in Spittal/Drau geht es ins Bonsaimuseum. Auf einer Ausstellungs- und Gartenfläche von rund 15.000 Quadratmetern finden sie einen nach Zen-Vorbildern gestalteten Garten vor.
Zu bestaunen gibt es eine 250 Jahre alte Fichte, außerdem 120 weitere Laub-, Obst- und Nadelbäumchen. Auf dem Programm steht auch eine originale Teezeremonie, die eine japanische Mitarbeiterin gestaltet. Mit rund 4.000, teilweise weit über 100 Jahre alten Bäumchen und anderen Pflanzen, die Günther Klösch seit fast 40 Jahren hegt und pflegt, gilt dieser nach japanischem Vorbild angelegte Park als eines der größten und ältesten Bonsai-Zentren in Europa.
Nach einem Mittagssnack widmen sich die Gäste der „Königin der Blumen“: Im Rosengarten in Seeboden lassen sie sich vom betörenden Duft der Rosen und ihrer Vielseitigkeit in Wuchs und Farbe verzaubern.
Der Duft unzähliger Kräuter und Pflanzen empfängt die Besucher im großzügig angelegten Garten der Familie Schlieber in Obermillstatt. Im Gegenzug zur perfekt inszenierten Natur der japanischen Gartenkunst setzt Karin Schlieber vor allem auf Ursprünglichkeit und Natürlichkeit, auf Permakultur und Nachhaltigkeit.
Nächste Station auf der Gartenreise ist die Alexanderhütte auf der Millstätter Alpe, wo die Gäste neben dem Panoramablick über den See den Duft der blühenden Almgewächse genießen. In der Mittagspause gibt es eine Almjause mit Käse aus der Hüttensennerei und vielen essbaren Kräutern und Blüten von den umliegenden Wiesen. Nach dem Mittagessen lernen die Gäste am Fuß der Millstätter Alpe einen Bauerngarten kennen, wie ihn die Bauersfrauen der Region seit Jahrhunderten bewirtschaften.
Weitere Infos unter www.millstaettersee.com. (ts)