Der größte Museums-Neubau Norddeutschlands entsteht momentan in Stralsund. Das Ozeaneum zeigt ab dem Frühjahr/Frühsommer 2008 die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee und des nordatlantischen Polarmeers. Eine Reise durch die Meere machen die 39, teilweise riesigen Aquarien möglich: vom Sund durch die verschiedenen Regionen der Ostsee zur Beltsee, über Kattegat und Skagerrak bis in das Wattenmeergebiet in der Nordsee. An Helgoland vorbei geht es zu den Tiefseekorallen des Nordatlantiks bis in die arktische Region.
Das größte Aquarium des Ozeaneum wird das Schwarmfischbecken mit 2,6 Millionen Liter Wasser und Tausenden von Heringen und Makrelen sein. Im Ostseeaquarium steigt der Besucher direkt im Stralsunder Hafenbecken in die Tiefe. Dort erlebt er, wie vielfältig Flora und Fauna dieses Binnenmeeres sind. Ein Tunnelaquarium mit Tangfeldern, Taschenkrebsen und Riesenkrabben ist Helgoland gewidmet.
Weitere Ausstellungsteile wie „Riesen der Meere“, „Ein Meer für Kinder“, „Erforschung und Nutzung der Meere“ runden das Programm des Ozeaneums ab.
Spektakulär ist auch der Museumsbau selbst. Er geht auf den Entwurf von Behnisch, Behnisch und Partner zurück. Bei der Gestaltung der Fassade ließen sich die Architekten, die bereits 1972 für das Olympiastadion in München verantwortlich zeichneten, vom nahen Stralsunder Hafen inspirieren. Helle geschwungene Stahltafeln, wie sie im Schiffbau verwendet werden, bilden die Außenfassade. Die bis zu 16x3 Meter großen Bleche symbolisieren geblähte Segel.
Für angemeldete Gruppen wird es vergünstigte Karten und einen separaten Eingang geben. Ein Kombiticket für das Meeresmuseum Stralsund und das Ozeaneum ist geplant. Busfahrer und Reiseleiter können das Ozeaneum kostenlos besuchen.
Infos
Deutsches Meesesmuseum
Marketing/Sales Ozeaneum
Jens Oulwiger
Tel. 0 38 31 / 26 50 219
Fax 0 38 31 / 26 50 209
mailto:jens.oulwiger@meeresmuseum.de
http://www.ozeaneum.de
Foto Foyer des Ozeaneums
Entwurf: Behnisch, Behnisch & Partner