Die außergewöhnliche Sammlung, deren Anfänge ins 19. Jahrhundert zurückgehen, umfasst Bodenfunde aus allen Epochen und allen Regionen der Schweiz. Sie ermöglicht einen Einblick in die Zeit von 100.000 vor bis 800 nach Christus, also von der Altsteinzeit bis ins frühe Mittelalter.
Zu den Highlights gehört etwa ein Lochstab, auf dem ein Pferd eingeritzt ist. Es handelt sich um die älteste bildliche und künstlerische Darstellung im Gebiet der heutigen Schweiz. Die Goldschale von Zürich-Altstetten ist die größte und schwerste Schale aus der Bronzezeit, die je in Westeuropa entdeckt worden ist. Weitere Glanzstücke sind die Hals- und Armringe des Goldschatzes von Erstfeld, die zu den wichtigsten Zeugnissen der keltischen Goldschmiedekunst gehören. Ein in Villeneuve entdeckter Helm aus dem frühen Mittelalter stammt wahrscheinlich von einem fränkischen Adligen. Die Ausstellung ist von 27. April bis 14. Oktober 2012 dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter http://www.museenational.ch. (ah)