Neueröffnung des Weinbaumuseums Stuttgart

23.08.2012 16:19 Uhr
Weinbaumuseum Stuttgart
© Foto: Stuttgart Marketing GmbH

Seit 1979 gibt es das Weinbaumuseum Stuttgart. Nach langer Planungszeit und einem umfassenden Umbau erstrahlt dort die Weinbaugeschichte ab 30. August 2012 in neuem Glanz.

Entstanden ist eine moderne und zeitgemäße Ausstellung in historischem Ambiente. Ab Ende August wird im Weinbaumuseum Stuttgart in einer komplett überarbeiteten und zeitgemäßen Präsentation die Geschichte des Weinbaus in Stuttgart mit allen Sinnen erlebbar sein. Stuttgart ist eine Weinstadt mit Tradition und das Weinbaumuseum stellt diese seit über 30 Jahren im historischen Ambiente der Alten Kelter in Stuttgart-Uhlbach vor. Doch der Weinbau hat sich verändert: Die Stuttgarter Wengerter haben sich weiterentwickelt und bescherten dem Württemberger Wein einen Qualitätssprung. Dieser Veränderung trägt nun auch das neue Museum mit einem modernen Konzept Rechnung. Optisch und inhaltlich.

„Touristisch gesehen ist der Wein ein wichtiges Standbein. Seine Bedeutung spiegelt sich in exemplarischer Weise im Museum wider. Die modernisierte Ausstellung trägt in hohem Maße zum Ruf von Stuttgart als Weinstadt bei und wird für nationale Übernachtungsgäste und internationale Touristen eine ganz neue Attraktivität bekommen. Für unser Marketing ist die Alte Kelter ein absoluter Glücksfall“, äußert sich Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing.

Das Atelier Lohrer aus Stuttgart hatte 2009 den von der Stadt Stuttgart ausgelobten Wettbewerb gewonnen und zeichnet sich verantwortlich für den Entwurf der neuen zweigeschossigen Vinothek, für die Neugestaltung der Dauerausstellung und Umsetzung. Alt trifft jetzt auf Neu. Exponate wie die über 100 Jahre alten, reich verzierten Weinfässer, Trinkgefäße aus der Römerzeit, eine Torkel von 1885 oder die kunstvoll geschnitzte Figur des Heiligen Urban aus dem 16. Jahrhundert sind in eine moderne, zeitgemäße Präsentation integriert worden. Der neue Museumsrundgang ist chronologisch angelegt – von den Ursprüngen des Weinbaus bis hin zur aktuellen Entwicklung der Stuttgarter Erzeuger. Die Ausstellung teilt sich in zwölf Themengebiete auf: Mal  geht es um Rebflurbereinigung, mal um Bodenbeschaffenheiten. Die Weinstadt Stuttgart mit ihren Besenwirtschaften, Weinwanderwegen und Weinstuben wird nahe gebracht, das Jahr eines Wengerters im Weinberg beschrieben. Dabei kommen die Weinmacher auch persönlich zu Wort. Der verantwortungsvolle Umgang mit Wein wird unter dem Titel „Rausch und Nüchternheit“ thematisiert. Ein „Schnupperkurs“ vermittelt durch Geruchsproben das typische Aroma verschiedener Rebsorten. Am Ende des Museumsrundgangs lernen die Besucher die Stuttgarter Wengerter kennen. Deren Weine können anschließend in der neuen Vinothek verkostet werden. Sie ist das Schmuckstück des Museums. Im monatlichen Wechsel stehen dort 20 regionale Tropfen auf der Karte. Die Vinothek erstreckt sich über zwei Etagen und bietet bis zu 70 Personen Platz. Durch eine durchgehende Glasfront öffnet sich den Gästen bei einem Glas Wein der Blick in die Ausstellung. (ah)

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