Nordrhein-Westfalen: Tourismus auf Rekord-Niveau

26.08.2014 16:57 Uhr
NRW
© Foto: Touris­mus NRW e.V.

Im ersten Halbjahr 2014 setzen sich die Rekordzahlen des letzten Jahres fort: Die nordrhein-westfälische Tourismusbranche konnte von Januar bis Juni 2014 erneut ein deutliches Wachstum verzeichnen.

Im Bun­deslän­derver­gle­ich liegt Nordrhein-Westfalen weit­er­hin bei Ankün­ften und Übernach­tun­gen auf Platz zwei hin­ter Bayern. Von Jan­uar bis Juni 2014 stieg die Zahl der Gästeankün­fte im Ver­gle­ich zum ersten Hal­b­jahr des Vor­jahres um 5,7 Prozent auf ins­ge­samt 10,2 Mil­lio­nen. Bei den Übernach­tun­gen in Beherber­gungs­be­trieben mit min­destens zehn Bet­ten und auf Camp­ing­plätzen kon­nte ein Anstieg von 5,1 Prozent auf ins­ge­samt 22,8 Mil­lio­nen verze­ich­net wer­den. Das entspricht mehr als einer Mil­lion zusät­zlicher Übernach­tun­gen. Gäste aus dem Aus­land ver­brachten 4,6 Mil­lio­nen Nächte in NRW – ein Plus von 10,1 Prozent.

Die pos­i­tive Touris­mus­bi­lanz des ersten Hal­b­jahrs ver­schafft dem Reise­land Nordrhein-Westfalen im Bun­desver­gle­ich sowohl bei den Gästeankün­ften als auch bei den Übernach­tun­gen einen zweiten Platz hin­ter Bay­ern. Die Steigerungsraten bei den Ankün­ften und Übernach­tun­gen bescheren Nordrhein-Westfalen jew­eils ein Ergeb­nis deut­lich über dem Bundes­durch­schnitt. Hier wurde bei den Übernach­tungszahlen ein Plus von 3,4 Prozent und bei den Ankün­ften eine Steigerung um 4,0 Prozent erzielt.

„Im fün­ften Jahr in Folge ist die nordrhein-westfälische Touris­mus­branche auf Reko­rd­kurs. Das zeigt, dass der Aufwärt­strend nach­haltig ist und dass sich Investi­tio­nen aus der Ver­gan­gen­heit nun auszahlen“, erk­lärte die Geschäfts­führerin des Touris­mus NRW, Dr. Heike Döll-König. Zugle­ich warnte sie jedoch davor, sich auf den Lor­beeren auszu­ruhen: „Wir befinden uns nicht nur national, son­dern auch inter­na­tional in einem Wet­tbe­werb um Reisende. Wenn wir hier beste­hen wollen, müssen wir ganz genau hin­hören, was sich die Reisenden wün­schen und zugle­ich weiter an inno­v­a­tiven Pro­duk­ten und Dien­stleis­tun­gen arbeiten, die auf die Mark­tbedürfnisse reagieren.“

Fast alle touris­tis­chen Regio­nen Nordrhein-Westfalens kon­nten von Jan­uar bis Juni 2014 vom Wach­s­tum der Ankün­fte und Übernach­tun­gen prof­i­tieren. Den stärk­sten Zuwachs bei den Übernach­tun­gen verze­ich­neten mit 10,6 Prozent die Eifel und die Region Aachen. Über einen deut­lichen Zuwachs im Ver­gle­ich zum Vor­jahr kön­nen sich auch die Regio­nen Düsseldorf/Kreis Mettmann (plus 9,9 Prozent), Köln/Rhein-Erft-Kreis (plus 9,1 Prozent) und Ruhrge­biet (plus 6,8 Prozent) freuen. Die Regio­nen Nieder­rhein (plus 5,4 Prozent), Ber­gis­ches Städt­e­dreieck (plus 3,6 Prozent), Teu­to­burger Wald (plus 2,8 Prozent), Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (plus 2,5 Prozent), Sauer­land (plus 1,4 Prozent), Ber­gis­ches Land (plus 0,8 Prozent) und Mün­ster­land (plus 0,7 Prozent) verze­ich­neten eben­falls Steigerun­gen bei den Übernachtungen.

Auch bei den Übernach­tungszahlen aus­ländis­cher Gäste kon­nten sich fast alle nordrhein-westfälischen Regio­nen steigern. Die Region Düsseldorf/Kreis Mettmann verze­ich­nete den deut­lich­sten Zuwachs an aus­ländis­chen Gästen (plus 21,6 Prozent). Das Ruhrge­biet kon­nte bei den Übernach­tun­gen aus­ländis­cher Gäste einen Zuwachs von 16,3 Prozent ver­melden und auch die Regio­nen Eifel/Region Aachen (plus 14,0 Prozent) und Nieder­rhein (plus 13,5 Prozent) sowie Köln/Rhein-Erft-Kreis und Ber­gis­ches Städt­e­dreieck (jew­eils plus 11,6 Prozent) kon­nten bei den Übernach­tungszahlen aus­ländis­cher Gäste zweis­tel­lig dazugewinnen. (ah)

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