Dabei punkteten viele ostdeutsche Städte mit Spitzenleistungen zu günstigen Preisen und hängten die westdeutsche Konkurrenz deutlich ab: So belegen Chemnitz (8,16 Punkte von maximal 10,0), Dresden (8,04 Punkte) und Halle an der Saale (7,97 Punkte) beim Preis-Leistungs-Vergleich die ersten drei Plätze. Das Elbflorenz platzt vor touristischen Highlights und erstklassigen Hotels aus allen Nähten und dennoch kosten Übernachtungen in Dresden zeitweise nur halb so viel wie beispielsweise in München. Die bayerische Landeshauptstadt liegt mit einer Bewertung von 7,25 weit abgeschlagen auf Position 36, gefolgt von Frankfurt am Main. Besser punkten können die Businesszentren Berlin (7,76) und Düsseldorf (7,55), die sich auf Platz 7 und 14 positionieren. Unrühmlich präsentiert sich insbesondere das Ruhrgebiet: Mit nur 6,35 Punkten bescheinigen die Buchungskunden Krefeld das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis der deutschen Großstadthotellerie. Auch die Hotels in Hamm (6,51), Duisburg(6,81), Gelsenkirchen (6,98) und Oberhausen (7,14) zeigen laut hotel.de Potenzial nach oben. (akp)
Preis-Leistungs-Index 2014: Am meisten Hotel fürs Geld
Das Buchungsportal hotel.de hat anhand der Bewertungen seiner rund sechs Millionen Kunden ausgewertet, wo Hotelgäste am meisten und wo am wenigsten für ihr Geld bekommen.