Das Angebot richtet sich unter anderem an Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollatoren, Sehbehinderte oder schlichtweg Menschen, die sich bisher nicht getraut haben, mit dem Bus zu fahren. Das Training soll helfen, Ängste abzubauen und ohne Zeitdruck und Stress das Ein- und Aussteigen beziehungsweise das richtige Verhalten im Fahrzeug zu üben. Zu diesem Zweck stehen am 22. September zwei Busse des Unternehmens am ZOB Barsinghausen zur Verfügung, ausgestattet mit manuellen Rampen und neuester Niederflurtechnik. Geschulte Mitarbeiter der RegioBus stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ebenso die Behindertenbeauftragten der Stadt Barsinghausen. Fachpersonal gibt zudem Tipps zu richtigen Einstellungen am Rollstuhl oder Rollator. „Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Menschen in der Region mit unseren Bussen mobil sein können“, betont RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen. „Mit der beständigen Modernisierung unserer Fahrzeugflotte erfüllen wir dieses Ziel konsequent. Parallel dazu gilt es, etwaige Hemmschwellen bei den Betroffenen abzubauen.“ Hans-Christoph Brehmer, Behindertenbeauftragter der Region Hannover, die das Projekt fachlich und finanziell unterstützt, sieht in dem neuen Angebot einen weiteren Qualitätssprung im Nahverkehr: „Dieses Training ist neben dem barrierefreien Aus- und Umbau von Haltestellen ein weiterer wichtiger Mosaikstein.“ (ah)
Premiere: RegioBus Hannover bietet Mobilitätstraining an
Am 22. September führt RegioBus Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und der Stadt Barsinghausen erstmalig ein kostenloses Training für Mobilitätseingeschränkte durch.