Die italienische Regierung unter Romano Prodi plant, im Rahmen einer Finanzreform im Jahr 2007, die Wiedereinführung kommunaler Aufenthaltssteuern zu ermöglichen. Danach könnte jede Gemeinde die Aufenthaltssteuer - vergleichbar mit der Kurtaxe - nach eigenem Gutdünken einführen. Unmittelbar nach bekannt werden hat RDA-Präsident Richard Eberhardt in Schreiben an Ministerpräsident Romano Prodi und den für Tourismus zuständigen Minister Francesco Rutelli, der gleichzeitig Vizepremierminister ist, gegen die Einführung dieser neuen Steuer protestiert. Richard Eberhardt machte deutlich, dass der RDA dies nicht hinnehmen werde und verwies auf die drastischen Folgen für den Verkauf des Produkts Italien. Auch in Spanien habe man mit dem Versuch der Einführung einer solchen Steuer auf den Balearen katastrophal Schiffbruch erlitten. Hinzu käme noch ein langfristiger Imageschaden bei den potenziellen Gästen. Mit dem Protest hat der RDA auch schon die italienische Öffentlichkeit ereicht. Die angesehene Finanzzeitschrift „Il Sole 24 ORE“ hat in den letzten Ausgaben ausführlich auf den Titelseiten über dieses Thema und die RDA-Interventionen berichtet. Der RDA wird dieses Thema vor Ort tätig weiter verfolgen.
RDA protestiert gegen geplante Aufenthaltssteuer in Italien
Italien plant Aufenthaltssteuer für 2007: Der RDA wehrt sich gegen weiteres Abkassieren.