Ein Jahr nach Umsetzung ihrer neuen Baltikumstrategie zieht die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG positive Bilanz. "Unser Konzept ist aufgegangen. Dank der Konzentration von drei unserer insgesamt vier Fährverbindungen in die baltischen Staaten auf den lettischen Hafen Ventspils konnten wir erstmals seit 2004 die Transportergebnisse im Verkehr zwischen Skandinavien beziehungsweise Kontinentaleuropa und den baltischen Ländern wieder steigern," berichtet Scandlines-Vorstand Uwe Bakosch. Von Oktober 2005 bis Ende August 2006 transportierte die Reederei auf den Linien von Rostock, Nynäshamn und Karlshamn nach Ventspils insgesamt 78.679 Passagiere (+ 53 Prozent), 56.991 Lkw und Trailer (+ 61 Prozent) sowie 12.352 Pkw (+ 62 Prozent). "Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung auf der Linie Rostock-Ventspils", so Bakosch weiter. "Dank der Verdopplung der Kapazität und Abfahrtsfrequenz konnten wir erstmals seit der EU-Osterweiterung wieder begleitete Verkehre Richtung Baltikum und Russland vom Landweg über Polen auf den Seeweg und unsere Fährverbindung lenken." (tt, 02.10.2006)
Scandlines: Ventspils ein Erfolg
Zuwächse auf allen drei Scandlines-Linien von und nach Ventspils.