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Tourismus trifft Wissenschaft: Reisen mal anders denken

Traumreisen erfüllen bisweilen manch guten Zweck.
© Foto: Intrepid Travel/iStock/Susann Guenther

Ideen muss man haben – möglichst ausgefallene, vor allem in Zeiten wie diesen. Das scheint sich auch der B Corp-zertifizierte Reiseveranstalter Intrepid Travel gedacht zu haben.


Datum:
22.08.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
2 min
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Das Unternehmen startet jetzt sein erstes Citizen Science-Programm in der Antarktis. Diese partizipativen Projekte, bei denen „normale“ Meschen - beziehungsweise Reisende - die Wissenschaft unterstützen, werden bei jeder der Abfahrten ab November 2022 an Bord des Polarexpeditionsschiffs Ocean Endeavour angeboten. 

Die insgesamt fünf Programme firmieren unter den Titeln:

  • „NASA Globe Observer“
    (Beobachtung von Wolkenbewegungen in Abstimmung mit NASA-Satellitenüberflügen)
  • „Seabird Survey“
    (Dokumentation von Tierbeobachtungen, um die Wanderungen von Seevögeln im Südpolarmeer besser zu verstehen)
  • „Happywhale“
    (Identifizierung und Begleitung von Walen rund um den Globus)
  • „Secchi-Disk-Programm“
    (Messung des Phytoplanktons im Meer zur Untersuchung der maritimen Nahrungskette)
  • „Fjord Phyto“
    (Sammlung und Erforschung von Phytoplankton in australischen Fjorden)

Alle Projekte werden jeweils von drei Citizen Science-Koordinatoren begleitet. Deren Positionen wurden bei Intrepid eigens geschaffen, um im Rahmen seiner Antarktisreisen aktiv Forschung betreiben und unterstützen zu können.

Während die fünf Programme auf allen Intrepid-Antarktisfahrten integriert sind, bietet Intrepid zusätzlich zwei exklusive Abfahrten in Partnerschaft mit dem WWF Australien an, bei denen die Reisenden an Bord von Wissenschaftlern des WWF und der University of California Santa Cruz (UCSC) begleitet werden. 14 Tage dauert dabei „WWF Journey tot he Circle“, 11 Tage „WWF Giants of Antarctica“. Auf beiden Touren werden die antarktischen Walarten erforscht, um deren Ökologie und Migrationskorridore unter den Bedingungen des Klimawandels besser zu verstehen. Geleitet wird das Projekt von Chris Johnson, dem „global Head“ der WWF-Initiative zum Schutz von Walen und Delfinen. Gastforscher der UCSC ergänzen die Teams, darunter der renommierte Walökologe Dr. Ari Friedlander. Um die an Bord gesammelten Forschungsergebnisse dann in eine Strategie zum Schutz der Superhighways der Wale und der jeweiligen Nahrungsgründe einschließlich der Einrichtung eines Netzes von Meeresschutzgebieten rund um den Kontinent und entlang der antarktischen Halbinsel zu entwickeln, hat die Intrepid-Stiftung 150.000 australische Dollar bereitgestellt. 

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