Für 77 Prozent der Deutschen hat die Wirtschaftskrise keine Auswirkungen auf die Urlaubskasse. Dies ergab eine repräsentative Studie zur Reiseplanung 2009, die im Auftrag der Europ Assistance im März in sieben europäischen Ländern mit 3.500 Befragten durchgeführt wurde. 64 Prozent der Europäer planen demnach für 2009 einen Sommerurlaub. Am reisefreudigsten zeigen sich die Italiener mit 76 Prozent und die Franzosen mit 66 Prozent. Die Deutschen (56 Prozent) gehören eher zu den Reisemuffeln - und achten zudem auf das Geld: Sie wollen vier Prozent weniger ausgeben, als im Vorjahr. Durchschnittlich bezahlen die Deutschen für einen Sommerurlaub inklusive Fahrt, Unterbringung, Verpflegung und Aktivitäten am Urlaubsort 2.150 Euro (2008: 2.235 Euro). Zu Gast sind die deutschen Urlauber am liebsten in Europa. 82 Prozent der Deutschen und 78 Prozent der Europäer planen für diesen Sommer eine Reise innerhalb Europas. Der Aufwärtstrend für Reisen im Inland setzt sich fort. Deutschland bleibt mit 35 Prozent (2008: 29 Prozent), das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Die eigene Sicherheit ist für die Deutschen nach wie vor ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Urlaubsplanung. Das Risiko terroristischer Anschläge spielt immerhin für 34 Prozent (2008: 37 Prozent) eine zentrale Rolle bei der Auswahl des Urlaubsortes. Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen 51 Prozent der Urlaubsplanenden in Deutschland. Eine Zusammenfassung der internationalen Studie kann unter http://www.europ-assistance.de kostenfrei bezogen werden.
Urlaubsbarometer 2009: Deutsche trotzen der Krise
Europa beliebtestes Reiseziel der Deutschen - Ferien in Deutschland weiterhin im Trend.