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Veranstaltungen: Sonderausstellung schärft Sinne für den Klimawandel

Die hessische Staatsministerin Angela Dorn (2.v.l.) bei der Eröffnung der Ausstellung
© Foto: UNESCO-Welterbe Grube Messel

Ein deutsch-griechisches Gemeinschaftsprojekt schlägt im Rahmen einer Ausstellung den Bogen von einer urzeitlichen Katastrophe zur Problematik des heutigen Klimawandels.


Datum:
14.07.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Im Besucherzentrum des UNESCO-Welterbes Grube Messel in Hessen wurde am Montag, 12. Juli, die Sonderausstellung „Klimawandel verstehen“ eröffnet. Die Ausstellung ist ein deutsch-griechisches Gemeinschaftsprojekt und geht der Frage nach, welchen Einfluss der Klimawandel für die Erdgeschichte hat. Am Beispiel des versteinerten Waldes von Lesbos in Griechenland wird gezeigt, was man aus Vorgängen, die den Planeten im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verändert haben, für Schlussfolgerungen ziehen kann.

Der versteinerte Wald von Lesbos

Vor 19 Millionen Jahren veränderte der Vatousa-Vulkanausbruch die Landschaft im heutigen Griechenland grundlegend. Der dichte, subtropische Wald wurde durch den Ausbruch mit vulkanischem Material bedeckt, konserviert und versteinert. Millionen Jahre später ermöglichen versteinerte Zeugen eine Rekonstruktion der damaligen Lebenswelt und geben Hinweise auf die Folgen des Klimawandels in der Erdgeschichte.

„Wir sehen und spüren die Auswirkungen der Klimakrise jeden Tag. Die von Menschen verursachte Klimakatastrophe geschieht viel schneller als frühere Veränderungen. Umso wichtiger ist es, dass wir nun endlich entschlossen handeln, um die Erderwärmung zu verlangsamen und verheerende Folgen für uns und die nachfolgenden Generationen noch abzuwenden“, sagte Angela Dorn, Staatsministerin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, anlässlich der Eröffnung. Die Ausstellung in der Grube Messel mache nachvollziehbar, wie sich extreme Klimaveränderung am Beispiel eines Vulkanausbruchs auf Ökosysteme auswirken und wie viele Pflanzen und Tiere aussterben

Die Sonderausstellung kann bis zum 30. Oktober 2021 besucht werden.

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