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On-Demand-Service: Flexibles Nahverkehrsangebot für Frankfurts Norden

Die Fahrt mit „Knut“ ist in den RMV-Tarif integriert
© Foto: Traffiq Frankfurt am Main

Ab Oktober will die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq in vier Frankfurter Stadtteilen einen Service anbieten, der den bestehenden ÖPNV ergänzen soll.


Datum:
21.06.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Unter den Namen „Knut“ startet die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq am 3. Oktober „in vier nördlichen Frankfurter Stadtteilen ein neues, flexibles Nahverkehrsangebot. Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach werden von elektrischen Kleinbussen profitieren, die Fahrgäste ohne festen Fahrplan ans Ziel bringen“, sagte Tom Reinhold, Geschäftsführer der städtischen Nahverkehrsgesellschaft.

Im Rahmen des Projekts sollen dann drei Kleinbusse vom Typ Mercedes-Benz E-Vito täglich von fünf Uhr früh bis um ein Uhr nachts in den Stadtvierteln im Einsatz sein. Die Kleinbusse bieten fünf Sitzplätze. Für den Ein- und Ausstieg stehen den Fahrgästen über 500 virtuelle, aber auch schon bestehende Haltestellen zur Verfügung. Fahrten zwischen den Stadtteilen sind ebenso möglich wie Fahrten zu Umsteigepunkten. Der On-Demand-Verkehr erweitere den lokalen Nahverkehr um einen flexiblen Baustein, erläuterte Reinhold:

Die Fahrt mit den kleinen Bussen ist in den RMV-Tarif integriert, hat aber aufgrund des besonderen Service eine eigene Struktur. Pro Fahrt fällt ein Grundpreis von zwei Euro an, von dem jedoch Inhaber einer gültigen Fahrkarte, Kinder und Mitfahrende befreit sind. Hinzu kommt ein Komfortaufschlag von einem Euro und ein Kilometerpreis von 30 Cent. Bezahlen können die Fahrgäste über die App per Kreditkarte oder Paypal. Bei telefonischer Buchung kann auch im Fahrzeug ausschließlich bargeldlos per Karte bezahlt werden.

Betreiber ist die DB-Tochter Clevershuttle

Betreiber von Knut ist die Firma Clevershuttle, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Die On-Demand-Plattform hinter dem Projekt kommt von der DB-Tochter Ioki, die sich als Technologie-Partner in einer europaweiten Ausschreibung für das gesamte RMV-Gebiet durchsetzen konnte.

„Knut“ ist Teil eines Projektes des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) mit neun weiteren Partnern, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gefördert wird. „Mit unserem On-Demand-Projekt schaffen wir eine neue Form der öffentlichen Mobilität, die Bus und Bahn hervorragend ergänzt“, sagte Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV. Überall dort, wo der klassische ÖPNV nicht ganz passgenau unterwegs sein kann – zum Beispiel in den Tagesrandzeiten oder dort, wo es keine direkte Verbindung gibt – sollen dabei elektrischen Kleinbusse ins Spiel kommen.

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