Der Faktor Geld hat mehr Reisende dazu bewogen, auf Flugreisen zu verzichten als die Debatte um die Klimaerwärmung - und das sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland, zeigt die Reiseumfrage unter mehr als 2.000 Befragten zeigt: Die höheren Flugpreise haben dazu geführt, dass insgesamt 54 Prozent der Deutschen in diesem Jahr weniger verreist sind. Davon sind 13 Prozent weniger geflogen, 17 Prozent in der Heimat geblieben und 9 Prozent haben keine Fernreise gemacht. Knapp die Hälfte der Befragten hat sein Reiseverhalten aufgrund der steigenden Flugpreise nicht verändert (46 Prozent). Nur 21 Prozent der Deutschen sind dagegen aufgrund der Klimaveränderung weniger gereist. Knapp 80 Prozent der deutschen Touristen blieben demnach unbeeindruckt von der Diskussion um die Erderwärmung. 24 Prozent glauben, dass diese Debatte bloß ein Produkt der Medien ist. Im europäischen Ausland war die Skepsis noch größer: 40 Prozent der Engländer halten die Klimadebatte für ein Medienprodukt; das Gleiche denken 33 Prozent der Spanier und 30 Prozent der Franzosen. Am meisten haben die veränderten Flugkosten sich laut Umfrage bei den spanischen Touristen bemerkbar gemacht: 71 Prozent der Spanier sind weniger verreist aufgrund der hohen Flugpreise. Aus ökologischen Gründen haben sich jedoch nur 11 Prozent der Südländer veranlagt gesehen, ihr Reiseverhalten zu verändern. http://www.trivago.de
Viele Deutschen halten Klimadebatte für Medienhype
Ein Viertel der Deutschen hält die Debatte um die Klimaveränderung für einen Medienhype. Das ergab eine Umfrage des auf Reisen spezialisierten Verbraucherportals Trivago.de.