Dies teilte das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) bei der ITB in Berlin mit. Damit ist die Zahl der deutschen Holland-Reisenden trotz der ökonomisch schwierigen Lage stabil geblieben. Gestiegen ist nach Angaben der GfK die Anzahl der Städtereisen: über eine halbe Million (15 Prozent) deutsche Urlauber kamen für zwei oder mehrere Tage in die holländischen Städte, um dort das reiche kulturelle Angebot zu erkunden, zu shoppen oder einfach die entspannte Atmosphäre zu genießen. Amsterdam ist hierbei nach wie vor das Hauptziel. Im Vorjahr betrug der Anteil deutscher Städtereisender demgegenüber lediglich elf Prozent. Verbunden mit der Zunahme an Städtereisen haben sich auch die Übernachtungszahlen in Hotels erhöht.
Der größte Teil der Deutschen kommt nach wie vor für einen Strandurlaub an die niederländische Nordseeküste. 43 Prozent gaben einen Badeurlaub als Grund für ihre Reise an.
Die meisten Urlaube der Deutschen in den Niederlanden dauern vier bis sieben Tage (rund 40 Prozent). Allerdings ist ein Trend zu kürzeren Aufenthalten feststellbar: die Zahl der Kurzurlaube (ein bis drei Nächte) ist von knapp 33 Prozent auf nunmehr fast 37 Prozent gestiegen.