Schroffe Felswände, ein fünf Millionen Liter fassendes Wasserbecken und Strandabschnitte werden bis zur Eröffnung am 1. September entstanden sein. Durch einen über100 Meter langen Unterwassertunnel können die Besucher die Pinguine und Robben künftig beim Schwimmen aus neuer Perspektive beobachten. Edukative Bereiche informieren dann über die verschiedenen Tierarten, Lebensräume und das Artenschutzengagement des Zoos. Öffentliche Trainings werden die Arbeit mit den Tieren erlebbar machen.
Die ersten Tiere sind bereits eingezogen. Während Seelöwen aus dem Bestand des Zoos in die neue Anlage umgesiedelt wurden, kommen Humboldt-Pinguine als neue Tierart aus verschiedenen Zoos nach Leipzig. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold bezeichnet die Tiere als Botschafter für bedrohte Arten und verweist auf das Artenschutzengagement des Zoos in Südamerika. Im Mittelpunkt stehen dabei der Darwin-Nasenfrosch, der südliche Flussotter und der Humboldt-Pinguin.