Am 16. Oktober findet im belgischen Kortrijk eine Veranstaltung der europäischen ECTAA, ETOA, FBAA und IRU statt. Während des 6. Europäischen Busforums werden über 200 Branchenpersönlichkeiten zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Auf der Tagesordnung steht die Gesetzgebung für die Busbranche in den einzelnen Ländern ebenso wie die immer restriktiver angewandten Vorschriften zu den Umweltzonen in den europäischen Städten und auch die geplante EU-Richtlinie über Fahrgastrechte. „In den vergangenen Jahren hatte die Busbranche verstärkt unter dem Ansatz der Politik „eine Vorschrift passt auf alle“ zu leiden. In dieser Diskussion wollen wir unseren Partnern – Politikern und Fahrgästen – zeigen, dass in den meisten Fällen Busse die Lösung und nicht das Problem sind und sie darüberhinaus optimale Mobilität für Städte und Fahrgäste bieten; vorausgesetzt die Vorschriften werden an unser Arbeitsgebiet angepasst“, erklärt Graham Smith CEO von Heyfordian Travel und Vizepräsident der IRU. Kurz vor den Entscheidungen der Europäischen Institutionen zur 12-Tage-Reglung und den Fahrgastrechten werde die durch das 6. Bus Forum angestoßene Debatte über branchenfreundliche Regelungen den notwendigen Einblick bringen und dazu beitragen zu verhindern, dass weitere, für das Gewerbe ungünstige Entscheidungen, von der Politik getroffen werden.
6. Europäisches Busforum
Europäische Busverbände tagen während der Busworld in Kortrijk, um über gesetzliche Rahmenbedingungen für die Branche und europäische Umweltzonen zu beraten.