Dies zeigte eine Untersuchung des Auto- und Reiseclub Deutschland e. V. (ARCD), bei der 18 Monate lang Kabinen von Lkw-Fahrern mit Videokameras überwacht worden waren. Sie zeichneten genau auf, wie sich das SMS-Schreiben auf das Fahrverhalten auswirkte. Demnach reichen schon fünf Sekunden, die man auf sein Handy schaut, um einen Unfall oder beinahe einen Unfall zu bauen. Laut den Forschern gelten die Untersuchungsergebnisse nicht nur für Lkw, sondern auch für andere Fahrzeuge. In Deutschland ist der Handy-Gebrauch am Steuer generell verboten und kostet hierzulande ohne Freisprecheinrichtung 40 Euro Bußgeld und obendrein einen Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.
ARCD - Hohes Risiko durch SMS
Durch das Schreiben von Textnachrichten am Steuer steigt das Unfallrisiko um das Dreiundzwanzigfache und übertrifft damit die meisten anderen Ablenkungsursachen beim Fahren.