„Da für die Busförderung im Investitionsprogramm 15 Millionen Euro enthalten sind, stehen zusammen mit den im Staatshaushaltsplan veranschlagten zehn Millionen Euro und Restmitteln aus Vorjahren für das Busprogramm 2009 insgesamt rund 30 Millionen Euro zur Verfügung“, so Staatssekretär Rudolf Köberle. Dadurch ergebe sich die Möglichkeit, den bisherigen Subventionswert für einen Standardlinienbus von 36.300 Euro auf circa 46.300 Euro zu erhöhen. Die Verbände hätten sich bei einer Anhörung dafür ausgesprochen, neben der bisher praktizierten Zinsverbilligung von Darlehen (ergänzt um einen Zuschuss bei Einhaltung moderner Umweltnormen) eine reine Zuschussvariante für die Beschaffung von Omnibussen, die überwiegend im Öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt werden, anzubieten. Diese beiden Varianten würden den Busunternehmen alternativ angeboten, der Zuschusswert sei gleich hoch. Diese Wahlmöglichkeit könne allerdings nur für das Busprogramm 2009 in Anspruch genommen werden. Damit solle die Busbeschaffung für einzelne Unternehmer interessanter gemacht werden. „Wie erwarten, dass es durch die nun zur Verfügung stehenden Fördergelder zu einem deutlichen Schub für die heimischen Bushersteller kommen wird“, so Köberle.
Baden-Württemberg fördert
Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes und Landesinfrastrukturprogramm.