150 Vertreter aus Politik, Behörden und Medien folgten der Einladung in die bdo-Geschäftsstelle, darunter fast 70 Abgeordnete aus dem Deutschen Bundestag. Bereits in seiner Ansprache betonte Präsident Wolfgang Steinbrück, dass er das zahlreiche Erscheinen der deutschen Politik auch als Bekenntnis zum Mittelstand wertet. Gleichwohl bat Steinbrück um Unterstützung bei zwei aktuellen politischen Ereignissen: Den Sozialvorschriften im Gelegenheitsverkehr und bei der Implementierung künftiger Rahmenbedingungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Beide Vorhaben sollten so gelöst werden, dass der Mittelstand auch weiterhin eigeninitiativ und unternehmerisch im ÖPNV und im Bustourismus tätig sein kann. Für Steinbrück bedeutet dies den Erhalt des Vorranges eigenwirtschaftlicher Verkehre vor gemeinwirtschaftlichen Verkehre im ÖPNV und die Wiedereinführung der 12-Tage-Regelung in der Bustouristik. Steinbrück dankte auch der deutschen Busindustrie, die nicht nur das Fastenfischessen finanziell unterstützt, sondern auch ein wichtiger Partner bei der Verwirklichung gemeinsamer Interessen ist. Mit viel Fisch, guten Getränken und anregenden Gesprächen feierten die Gäste bis weit nach Mitternacht und ließen das achte Fastenfischessen mit ansprechender Musik und Tanz beschwingt ausklingen.
Berauschendes Bekenntnis pro Bus
Bereits zum achten Mal lud der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer am 12. März zum traditionellen Fastenfischessen ein.