Warum das Land Berlin die Initiative zur Einführung einer Busmaut im Bundesrat ergriffen habe, sei derzeit nicht klar. Der bdo werde gemeinsam mit der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg dieser Frage nachgehen. Des Weiteren fordert der bdo seine Landesverbände auf, ihn über die Position zu informieren, die das jeweilige Bundesland im Bundesrat und in der Öffentlichkeit zur Busmaut vertritt. Dies sei hilfreich, um weiteren möglicherweise auf Aktivitäten der Bahnlobby zurückgehenden Initiativen entgegen zu wirken. Der bdo hatte im Vorfeld der Beratungen im Verkehrsausschuss des Bundesrates nicht nur Einfluss auf die Vertretungen der Bundesländer in der Hauptstadt genommen, sondern auch eindeutige Aussagen der führenden Verkehrspolitiker der Regierungskoalition gegen die Einführung einer Busmaut erhalten. (ah)
Busmaut vorerst abgelehnt
Wie der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) mitteilt, hat sich der Verkehrsausschuss des Bundesrates heute mit deutlicher Mehrheit gegen die Einführung einer Busmaut auf Bundesfernstraßen ausgesprochen.