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Busunternehmen entschuldigt sich für Aussetzen von Schülern

19.01.2017 17:12 Uhr
Schulkinder im Bus (Symbolbild)

Nach dem Aussetzen von Schülern an einer Straße im Hintertaunus hat sich der Geschäftsführer des betroffenen Busunternehmens bei Kindern und Eltern entschuldigt.

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„Das war ganz klar ein Fehler unseres Unternehmens“, sagte David Konradi der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Der Busfahrer habe gegen die Vorgaben verstoßen und die Sicherheit der Kinder gefährdet, als er sie am Montag abseits einer Haltestelle rausließ.

Die Auswertung der GPS-Daten und eine Befragung der Fahrer ergab Konradi zufolge, dass der Busfahrer etwa 200 bis 300 Meter nach einer Haltestelle in Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) wegen der glatten Straße nicht weiterfahren konnte. Der Fahrer habe gewartet, bis ein nachfolgender Bus an der Haltestelle war. Dann habe er die Kinder aussteigen lassen. Ob er die Kinder auf den anderen Bus aufmerksam machte, war unklar. Konradi betonte: „Er darf an dieser Stelle keine Leute rauslassen“. Vielmehr hätte der Fahrer wenden und zum Depot zurückfahren sollen – und er hätte die Leitstelle informieren müssen.

Mehrere Eltern hatten sich auf Facebook und bei der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises beschwert, dass ihre Kinder sie anriefen und um Abholung baten. Einige Kinder stiegen in den hinteren Bus, ob das alle taten, konnte Konradi nicht sagen. Dem betroffenen Fahrer drohten nun „personelle Konsequenzen“. Alle Busfahrer seien noch einmal schriftlich über die Regeln informiert worden. (dpa)

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