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Corona: Scheuer kritisiert Bußgeldhöhe bei 3G-Verstößen im Verkehr

Andreas Scheuer hat die Höhe der Bußgelder bei 3G-Verstößen im Verkehr kritisiert
© Foto: Abgeordnetenbüro Andreas Scheuer MdB

Andreas Scheuer hat die Höhe der Bußgelder, die bei Verstößen gegen die 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln fällig werden, als „absoluten Wahnsinn“ bezeichnet.


Datum:
25.11.2021
Autor:
dpa/ Thomas Burgert
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Wer ohne 3G-Nachweis Bus und Bahn fährt, muss seit Mittwoch, 24. November, mit einem Bußgeld von bis zu 2500 Euro rechnen. „Das ist der absolute Wahnsinn“, sagte der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gegenüber „Bild live“. SPD, Grüne und FDP machten einen „Riesenfehler“, das Infektionsrisiko in öffentlichen Verkehrsmitteln sei gering. „Jetzt werden die Länder das heilen müssen“, sagte Scheuer weiter. Er warf SPD, Grünen und FDP zugleich vor, nicht genug zu tun, um die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen.

EVG spricht von angespannter Situation im Regionalverkehr

Fahrgäste, die in Busse oder Bahnen einsteigen, müssen seit Mittwoch nachweisen können, dass sie genesen, geimpft oder getestet (3G) sind. Im Regionalverkehr habe man deswegen eine „angespannte Situation“, sagte Kristian Loroch, Vorstand der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). „Viele Kolleginnen und Kollegen im Nah- und Regionalverkehr sowie bei den Busgesellschaften fühlen sich bereits jetzt überlastet und leiden unter verstärkter Aggressivität mancher so genannter Fahrgäste. Die aktuelle Situation ist für uns alle sehr herausfordernd. Wir fordern die Arbeitgeber der Eisenbahn- und Verkehrsbranche auf, die Beschäftigten bei der Umsetzung der 3G-Regel zu unterstützen – und zwar alle Beschäftigten gleichermaßen. Generell halten wir an unserer Auffassung fest, dass die Durchsetzung solcher behördlichen Vorgaben nicht Aufgabe der Verkehrsbeschäftigten sein kann“, sagte Loroch.

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