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DACHL: Omnibusverbände intensivieren ihre Kooperation

© Foto: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.

Insbesondere im Zusammenhang mit dem "Mobility Package" der Europäischen Union soll die Kooperation weiter ausgebaut werden.


Datum:
21.08.2018
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Beim diesjährigen DACHL-Treffen der Verteter der Busverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg in St. Wolfgang betonten die Teilnehmer nicht nur ihre Einigkeit, sondern unterstrichen gleichzeitig auch die Bedeutung der Kooperation. Insbesondere die andauernden Verhandlungen über die aktuellen Initiativen der EU-Kommission machen es notwendig, die Interessen der Busunternehmen der vier Länder gemeinsam aktiv in Brüssel und Straßburg zu vertreten, erklärten die Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände.

"Die wichtigen Herausforderungen und Aufgaben für die Zukunft der Busbranche machen nicht an Grenzen halt“, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo). Die Branche befindet sich momentan in einem "umfassenden Wandel". Deshalb sei "mehr denn je internationale Vernetzung und Kooperation gefragt, um der Stimme der Busunternehmen national wie international möglichst viel Gewicht zu verleihen."

In allen vier Ländern gehe es zudem darum, mehr junge Fahrer zu gewinnen, heißt es in der Pressemitteilung. "Und die bestmögliche Begleitung des europäischen Gesetzgebungsprozesses zum Initiativen-Paket 'Europe on the Move' erfordert ebenfalls gemeinsame Anstrengungen. All diese Projekte machen internationales Denken und Handeln notwendig. Dafür haben wir heute wichtige Gespräche geführt und unsere weitere enge Kooperation geplant", führte Leonard weiter aus.

Einigkeit herrsche vor allem im Hinblick auf die Verbesserung der Bedingungen der Unternehmen und den Abbau von bürokratischen Hindernissen. Die Verbände wollen die "besonderen Eigenheiten und Erfordernisse des Personenverkehrs - unabhängig vom Güterverkehr - herausstellen", betonte Leonard. 

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Deutschland (bdo), Österreich (WKO, Fachverband Bus), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Arbeitstreffen zusammen. Der Austragungsort wechselt zwischen den teilnehmen Ländern. (pb)

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