Fazit zum „Schulbus-Check 2012“ in B-W

21.09.2012 13:55 Uhr
Schulbuscheck 2012
© Foto: WBO

In einer bundesweit einzigartigen Aktion haben der WBO, seine teilnehmenden Mitgliedsunternehmen und die Prüfinstitutionen DEKRA, TÜV SÜD, GTÜ und KÜS vor Schulbeginn rund 570 Schulbusse auf Sicherheit überprüft.

Ergebnis: Alle überprüften Busse sind für den Schülerverkehr geeignet, geringe Mängel wurden sofort und vor Ort behoben. Die Beförderung der Schulkinder findet im Flächenland Baden-Württemberg zu 95 Prozent innerhalb des regulären ÖPNV statt, es kommen also „normale“ Linienbusse zum Einsatz. „Die sichere Beförderung unserer Kinder zur Schule und wieder zurück nach Hause ist die Königsdisziplin im ÖPNV. Mit dem hervorragenden Ergebnis des ‚Schulbus-Checks 2012‘ können wir den Schülern, Eltern und Lehrern das sichere Gefühl geben, dass die Schulbusse technisch einwandfrei und sicher sind“, so Martin Burkart, Koordinator des „Schulbus-Check 2012“ seitens des WBO. Insgesamt setzen in Baden-Württemberg knapp 600 private Busbetriebe rund 5.000 Busse zur Personenbeförderung ein. Im Vergleich aller Straßenverkehrsmittel sind Omnibusse die sichersten Beförderungsmittel. Laut Statistischem Bundesamt waren 2011 Personen in Bussen nur zu 1,5 Prozent an Unfällen beteiligt (Zum Vergleich: Fußgänger: 8,2 Prozent, Fahrrad: 19,5 Prozent).

In Zusammenarbeit mit den Schulen, der Verkehrspolizei und weitere Institutionen unterstützt der WBO die Schulbustrainings und Schulsicherheitstage, bei denen das richtige Verhalten im Straßenverkehr gelernt und eingeübt wird. Ein „Leuchtturmprojekt“ in Sachen sicherer Schulweg wird vom Schulzentrum „Markweg“ unter der Leitung von Lutz Rasemann betrieben. Alljährlich werden Hunderte von Schülern nicht nur im Verhalten im Straßenverkehr trainiert, sondern bekommen Schulungen in Erster Hilfe, sozialem Verhalten, es kommen ausgebildete Schulbusbegleiter zum Einsatz und auch die Eltern werden über Informationen zum Schulweg eingebunden.

Da Schüler fast ausnahmslos im normalen Linienverkehr mitfahren und daher in der Regel Erwachsene und Schulkinder gleichzeitig im Bus sitzen, muss der Sicherheitsaspekt für die Vergabe von Beförderungsleistungen im ÖPNV an erster Stelle stehen, fordert der WBO. Nach jüngsten Erfahrungen werde bei der Linienvergabe leider oft nur auf den niedrigsten Preis geschaut. (ah)

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