Frankfurt will künftig wieder alle mit öffentlichen Zuschüssen betriebene Busverkehre an die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vergeben. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, erklärte dies Oberbürgermeisterin Petra Roth während eines VGF-Mitarbeiters-Festes. In ihrer Rede würdigte sie die Qualität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Möglich wird die Kehrtwende durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, wonach es keine Verpflichtung gibt, mit öffentlichen Zuschüssen betriebene Buslinien europaweit auszuschreiben. Dieses Verfahren war von der EU erwogen, aber als Verordnung bisher nicht erlassen worden. Frankfurt hat über seine Lokale Nahverkehrsgesellschaft Traffiq bereits drei zu Bündeln zusammengefasste Buslinien ausgeschrieben. Eines davon konnte sich die VGF mit ihrer 100-prozentigen Tochter ICG sichern, die anderen gingen an private Busbetreiber, die rund zehn Prozent billiger waren.
Frankfurt setzt wieder auf die kommunale VGF
Frankfurt will mit öffentlichen Zuschüssen betriebene Buslinien künftig nur noch an die Verkehrsgesellschaft Frankfurt vergeben.